Dienstag, 8. Januar 2013

Hochmotiviert!

Hallo meine Lieben,

ich bin hochmotiviert und habe gerade eine super Laune, sodass ich diese natürlich gern mit euch teilen möchte.
Heute habe ich seit Ewigkeiten mal wieder meine ♥Musik in den Player geschmissen und gemerkt, dass sich danach die Welt einfach 1000mal besser anfühlt. Jeder Atemzug den du machst, ist nur ein hundertstel zu schwer wie ohne Musik. Da ich auf der Arbeit den ganzen Tag das übliche Radiogedudel höre, habe ich abends nie den Drang nach Musik gespürt, aber meine Laune war in letzter Zeit wirklich unerträglich - für mich wie auch für mein Umfeld, sodass mir natürlich sofort klar war, dass irgendwas nicht stimmt.

Auf der Arbeit im Radio kurz vor Feierabend lief dann 'Holiday' von Green Day im Radio. Green Day ist meine absolute Lieblingsband, mit ihrer Musik habe ich meine Teeniezeit und Selbstfindungsphase durchlebt, mit ihnen habe ich so einigen Kummer und Schmerz vergessen können, durch sie bin ich zum Gitarrespielen gekommen und habe auch dadurch meinen Spaß am Singen gefunden.

Also nicht lang gefackelt, auf dem Weg zu meinem Freund habe ich dann natürlich meine absolute Lieblingsplatte von ihnen in den Player geschmissen 'American Idiot' und habe dazu lauthals mitgesungen und einfach mal den Stress und die Winterdepressionen hinter mir gelassen. Es ging mir selten so gut wie gerade und für mich ist das ein deutliches Zeichen.

Wer mich näher kennt, der weiß dass neben dem ganten Beauty- und Klamottenkram keinesfalls eine Tussi hinter mir steckt. Im Gegenteil, ein großteil meiner Freunde sind Nerds (mich inbegriffen), Metaller, etc., ich besuche keine Discos sondern gehe jedes Mal in die gleiche Stammkneipe mit der alternative Experience ;]

Damals in Schulzeiten war ich durchaus ein wenig extremer angehaucht, allein auch optisch, als heute. Damals trug ich schwarze Haare mit pinken Strähnen, und mein Kleiderschrank war fast nur mit schwarzen Klamotten gefüllt. Getragen habe ich dazu rote oder pinke Accessoires. Damals wurde man als Emo bezeichnet, wenn man sich mit der Rockabilly-Kultur auseinander setzte.

Und irgendwann nach meiner Krankheit war ich an so einem Punkt, an dem ich dachte, dass sich mein Interesse an der Musik, dem Kleidungs- und Lebensstil und meiner Arbeit und dem 'Erwachsenenleben' nicht vereinbaren ließen. Ich habe zu dem Zeitpunkt eine richtige Kehrtwende gemacht.
Mittlerweile weiß ich, dass es sich natürlich alles vereinbaren lässt. Und ich bin froh meine Wurzeln nicht aus den Augen verloren zu haben, denn zu wissen wo man hingehört, ist das schönste Gefühl was es gibt ♥


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