Montag, 13. Juni 2011

ein Resume der letzten Tage

Wenn ich die letzten Tage beschreiben sollte, dann wüsste ich gar nicht wie ich es formulieren sollte. Es gab so viele schöne Momente, und es gab so viele unbeschreiblich traurige Momente.

Momentan bin ich krank, habe eine Blasenentzündung, die scheinbar schon auf die Nieren geschlagen ist, und kann morgen nicht in die Schule gehen, ich werde morgen früh sofort zum Arzt gehen, in Hoffnung, dass er mir hefen kann.
Aber das ist momentan "nur" mein körperliches Problem.

Am Freitag war ich mit meinem Freund zusammen auf der Beisetzung seines Großvaters. Natürlich ist sowas immer ein schwerer Gang und natürlich ist sowas immer ein großer Verlust. So also auch dieses Mal. Entgegen der ganzen Trauer muss ich aber sagen, dass die Feier wirklich schön war, und der Ort seines Begräbnisses sehr idyllisch und ruhig liegt. Er hat sich dieses Ende wirklich verdient - so ironisch es jetzt auch klingen mag.

Mein Freund ist ja vor kurzem ausgezogen und hat von Anfang an eine Katze haben wollen. In Absprache mit dem Vermieter war auch alles in Ordnung. Letzte Woche haben wir uns also im Tierheim ein Kätzchen angesehen, und uns sofort verliebt. Nina hieß die kleine Katze und wir waren beide einfach sofort begeistert. Gestern kam die Hiobsbotschaft, Nina darf nicht zu uns kommen, die Vermieter verbieten es. Doppelter Verlust dieses Wochenende. Für meinen Freund ist es hart. Wir waren in der letzten Woche mehrmals im Tierheim, haben uns unheimlich gefreut das Tier endlich mitnehmen zu können, und obwohl anfangs alles ok war, gibt es jetzt nachträglich Probleme. Das ist einfach niederschmetternd und enttäuschend, hätten wir nicht das ok vom Vermieter bekommen, wären wir nie ins Tierheim gegangen um nachzusehen. Hinterher ist man immer schlauer, aber momentan tut es weh, die Katze da zu lassen. Es ist ein Verlust von etwas, dass man noch gar nicht wirklich gewonnen hatte. Komisch zu umschreiben.

Mein Freund und ich, wir möchten nun so bald wie möglich zusammen ziehen, das wird zwar nicht so kurzfristig passieren, aber zum nächst möglichen Zeitpunkt möchten wir unser Leben zusammen verbringen. Vielleicht nächstes Jahr wenn ich ausgelernt bin. Es wäre schön. Hoffentlich gibt es dann einen kulanteren Vermieter, der uns ein kleines Kätzchen zugesteht.

All das betrübt unser Wochenende, und gerade mein Freund ist total mitgenommen. Ich würde ihm gern helfen, aber auch ich bin irgendwann mit meinen Kräften am Ende, gerade auch wenn ich selbst erkranke.

Ich bin gespannt, was es beim Arzt morgen gibt, und hoffe dass es nicht allzu schlimm ist.



Kennt ihr solche verflixten Wochenenden auch?

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